09-06-2009 Osteoporoseforschung im All – Astronauten im Dienst der Wissenschaft
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Es ist bekannt, dass in der Schwerelosigkeit die Knochendichte eines Menschen vier bis sechs Mal stärker abnimmt als auf der Erde. Daher ist für die Raumfahrer eine Supplementierung mit dem knochenstärkenden Mineral Calcium unabdingbar. Was bislang kaum jemand wusste: Auch in der Raumfahrt dient Calcium-Sandoz® als wichtiger Baustein bei der Osteoporose-Prophylaxe und zum Wiederaufbau der Knochenmasse nach ihrer Rückkehr. Dies berichteten Kosmonauten um Langzeitkosmonaut Dr. Poljakow kürzlich bei der Landung einer Sojus-Kapsel in Kasachstan, bei der erstmals westliche Journalisten anwesend waren. An Bord befand sich auch Charles Simony, der einzige Weltraumtourist, der zwei Mal auf der ISS war. Während seiner Aufenthalte auf der ISS forschte er an Möglichkeiten der Osteoporose-Vorbeugung. Mit seinem Flug endet die kurze Ära des Weltraumtourismus auf der ISS. Anlässlich des 80. Jubiläums der Markteinführung des Minerals hatte sich Sandoz an einer Forschungsmission auf der ISS beteiligt.
In der bemannten Raumfahrt spielt die medizinische Forschung eine zentrale Rolle. Der Astronaut ist im All ein wertvolles „Forschungslabor“ für den Arzt auf der Erde, denn bei aller intellektuellen Vielseitigkeit, die ihre Arbeit ihnen oft über Monate des Aufenthaltes in der „höchstgelegenen WG“ des Planeten abverlangt, sind Astronauten vor allem eines: Menschen, deren physiologisches System außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt ist.
So bedürfen insbesondere das Herz-Kreislauf- sowie das Muskel- und Knochensystem während des Fluges großer Fürsorge, um den Menschen für seine Aufgaben fit zu halten. In der Schwerelosigkeit verändert sich der menschliche Körper: Knochen und Muskeln bilden sich zurück, das Gesicht schwillt an und die Beine werden dünner, weil die Körperflüssigkeit nach oben steigt. Raumfahrtmediziner wissen auch, dass bei längerem Aufenthalt im Weltraum die Abwehr gegen Infektionen sinkt, dass sich der Zuckerhaushalt verändert und dass sich Knochen und Muskeln aufgrund der geringeren Beanspruchung zurückbilden.
Eines der wichtigen Ergebnisse der Raumfahrtforschung ist die Erkenntnis, dass Osteoporose nicht immer eine unvermeidbare Alterskrankheit ist, wie zuvor über hundert Jahre lang angenommen, und dass vor allem schon in jungen Jahren durch Bewegung und richtige Ernährung die beste Prophylaxe gegen diese Erkrankung getroffen werden kann. Diese wissenschaftlichen Ergebnisse sind, insbesondere im Hinblick auf die Rolle von Calcium und Vitamin D, in wirkungsvolle Behandlungen zur Osteoporose-Prophylaxe für die Astronauten eingeflossen.
Derzeit entwickelt sich Osteoporose dennoch zu einer Volkskrankheit. Allein in Deutschland sind fünf bis sieben Millionen Menschen betroffen, wobei die Altersgrenze sinkt. Das liegt unter anderem an zwei Faktoren, die unseren heutigen Lebensstil betreffen: Die Menschen arbeiten heute weniger körperlich als früher. Zusätzlich werden die Menschen älter und sind im Alter oft weniger aktiv. Diese mangelnde Muskeltätigkeit führt dazu, dass der Knochen nicht angeregt wird, Knochenmasse zu bilden.
80 Jahre Calcium-Sandoz
Sandoz erschloss sich 1929 mit Calcium-Sandoz® dem ersten Calcium-Präparat das hochwirksam und gut verträglich war, den Weltmarkt. In den folgenden Jahren wurde nach dem ersten injizierbaren Calcium auch ein Produkt für die orale Calciumtherapie, mit einem bis heute einzigartigen und für die Aufnahme im Körper optimierten Wirkstoffsalz, entwickelt: Calcium-Sandoz® Forte / Fortissimum. Neben diesem hochwertigen Calcium-Monopräparat, das über Jahrzehnte für die orale Anwendung bei Calcium-Mangel verschiedenster Ursachen, bei Allergien, in der Schwangerschaft und Stillzeit, aber vor allem natürlich auch bei Osteoporose eingesetzt wurde, verfügte Sandoz bald auch über Kombinationspräparate von Calcium mit Vitamin D, um auch Abhilfe bei gleichzeitigem Vitamin D-Mangel zu schaffen.
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